{"id":283,"date":"2012-12-23T14:03:30","date_gmt":"2012-12-23T13:03:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pikal.at\/wordpress\/?page_id=283"},"modified":"2012-12-23T14:03:30","modified_gmt":"2012-12-23T13:03:30","slug":"weihnachtsgeschichte-2012","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pikal.at\/wordpress\/?page_id=283","title":{"rendered":"Weihnachtsgeschichte 2012"},"content":{"rendered":"<p>Millionengeschenke<\/p>\n<p>Vor kurzem habe ich beim Umr\u00e4umen im\u00a0 Schreibkasten eine kleine Schachtel gefunden. Sie sah aus wie eine Schmuckschatulle. Wer hatte sie hier aufbewahrt? Hatte\u00a0<strong>ich<\/strong>\u00a0sie \u00fcbersehen? Geh\u00f6rte sie \u00fcberhaupt mir? Was wohl drinnen ist, fragte ich mich und \u00f6ffnete sie erwartungsvoll.<\/p>\n<p>Das kleine, mit wei\u00dfer Seide ausgeschlagene Beh\u00e4ltnis enthielt eine kleine laminierte wei\u00dfe Karte. Ich musste l\u00e4cheln. Ach ja, damals, erinnerte ich mich. Als ich sie zu Weihnachten mit gro\u00dfer Erwartung aufgemacht hatte, dachte ich, dass ein Schmuckst\u00fcck drinnen sein wird. Stattdessen enthielt sie nur \u201eein St\u00fcck Papier\u201c.\u00a0 Ich las was draufstand.<\/p>\n<p>\u201eLebenslanger Support am Computer f\u00fcr Doris Pikal und ihren Anhang\u201c<\/p>\n<p>Vor Zeiten, als ich begonnen hatte meine Werke am Computer zu schreiben, hatte ich ihn ben\u00fctzt wie fr\u00fcher meine Schreibmaschine. Mir gefielen die Vorteile, dass ich Texte verschieben, umformulieren oder l\u00f6schen konnte, ohne immer alles neu schreiben zu m\u00fcssen.\u00a0 Es gab aber auch Nachteile, und damit kam ich nicht zurecht. \u00a0Ohne f\u00fcr mich erkenntlichen Grund war pl\u00f6tzlich der Zeilenabstand doppelt, er schrieb nur mehr Gro\u00dfbuchstaben oder alles was ich geschrieben hatte war weg. Dann sa\u00df ich und rief \u201eHilfeeee! Danieeeel!\u201c \u00a0Manches Mal konnte mir mein Mann helfen, jedoch nicht immer.<\/p>\n<p>F\u00fcr meinen Sohn war das kein Problem. Er hatte Informatik studiert und es war ein leichtes f\u00fcr ihn meine Fehler zu beheben. Er schenkte mir eine Gutschrift, mit der er mir seine Unterst\u00fctzung am Computer f\u00fcr den Rest meines Lebens versicherte. Welch tolles Geschenk und hat nicht wirklich etwas gekostet.<\/p>\n<p>Nun, ein paar Jahre sp\u00e4ter hatte ich darauf vergessen und \u00a0war ich wieder auf die Schachtel hereingefallen, aber als ich diesmal den Gutschein in den H\u00e4nden hielt, betrachtete ich ihn mit anderen Augen. Ich hatte seinen Wert kennengelernt.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist Daniel zu uns nach Seebenstein gezogen und ist, wenn er nicht gerade seiner Arbeit nachgeht, fast jederzeit verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>So oft ich ihn auch brauchte, nie beklagte er sich. Wenn ich ihn um etwas bat, er machte es ohne zu murren. Voriges Jahr zu Weihnachten schenkte er mir eine neue Homepage. Das war sein erweitertes Service beim Computersupport.<\/p>\n<p><strong>Wir\u00a0<\/strong>bestimmen wie viel etwas wert ist, das wir geschenkt bekommen. Manches Geschenk wissen wir es erst dann\u00a0 zu sch\u00e4tzen, wenn wir sehen, was andere Leute daf\u00fcr ausgeben m\u00fcssen. Ich dachte dabei an Pers\u00f6nlichkeiten, die mit den Kosten f\u00fcr die Gestaltung ihrer neuen Homepage ins Kritikfeuer gerieten.<\/p>\n<p>Mit allem worin mein Sohn mich am Computer unterst\u00fctzt wird die Karte wertvoller und wenn ich an all die Male denke, die ich ihn noch brauchen werde, ist sie ein \u201eMillionengeschenk\u201c!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doris Pikal<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Millionengeschenke Vor kurzem habe ich beim Umr\u00e4umen im\u00a0 Schreibkasten eine kleine Schachtel gefunden. Sie sah aus wie eine Schmuckschatulle. Wer hatte sie hier aufbewahrt? 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